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| Pressemitteilung vom 21. Mai 2009 Mit freundlicher Genehmigung: Joanne Fryer University of Bristol, Senate House, Tyndall Ave., Bristol BS8 1TH, UK Übersetzung: Monika Gutmann - www.modern-dogs.de Artikel im „Journal of Veterinary Behavior“: Clinical Applications and Behavior Eine aktuelle Studie belegt, wie das Verhalten von Hunden über Generationen missverstanden wurde: tatsächlich ist der Gebrauch von falschen Ideen bei Hundeverhalten und Hundetraining eher dazu angetan, unangemessenes Verhalten hervorzurufen, anstatt es zu therapieren. Die Ergebnisse stellen viele der dominanzbezogenen Interpretationen von Verhalten und Trainingstechniken, die von TV-Hundetrainern empfohlen werden, in Frage. Entgegen dem verbreiteten Glauben, versuchen aggressive Hunde NICHT ihre Dominanz / Herrschaft über ihre Artgenossen oder ihr menschliches „Rudel“ zu erlangen. Dies haben Forschungen der Abteilung „Clinical Veterinary Science“ der „University of Bristol“ ergeben. Im „Dogs Trust“ Tierheim wurden sechs Monate lang Hunde in ihrem freien Umgang mit Artgenossen beobachtet. Zusätzlich wurden Daten von frei lebenden Hunde analysiert, bevor daraus geschlossen werden konnte, dass Beziehungen zwischen Hunden durch Erfahrung erlernt und nicht durch den Anspruch auf Dominanz motiviert wurden. Die Veröffentlichung „Dominance in domestic dogs – useful construct or bad habit?“ (Dominanz bei Haushunden – nützliches Modell oder schlechte Angewohnheit?) deckt auf, dass Hunde nicht davon motiviert sind, ihren Platz in der Rangordnung ihres Rudels zu behaupten, wie viele bekannte Hundetrainer das predigen. |
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